Mobirise

MKK erinnert...

…an Schmerzhaftes und Verdrängtes.
Etwa im Friedhof Klagenfurt-Annabichl. Dort wurden Hunderte Todesopfer der NS-Verfolgung in Kärnten beigesetzt. Bis heute erinnert kein Grabaufbau an sie. Der Friedhof soll als Ort der Erinnerung an die Verbrechen des ,,Dritten Reiches“ in das öffentliche Bewusstsein zurückgerufen werden.
MKK betreut das vom Künstler Valentin Oman geschaffene Mahnmal „Den Opfern für ein freies Österreich“, das durch einen Namensteil ergänzt wurde. MKK führt alljährlich Gedenkveranstaltungen durch.
Ein besonderes Anliegen ist uns auch die dauerhafte und würdige Erhaltung der Grabstätten aller Todesopfer der NS-Verfolgung und des Widerstandes in den Kärntner Gemeinden. Wir erforschen die Namen und Biografien von NS-Opfern in Kärnten. Ein Namensarchiv und ein ,,digitales Denkmal“ sollen künftig die Gedenkarbeit sinnvoll ergänzen.

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Gedenkstätten

Ein besonderes Anliegen ist die dauerhafte und würdige Erhaltung der Grabstätten aller Todesopfer der NS-Verfolgung und des Widerstandes in den Kärntner Gemeinden. 

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Namensforschung

Nach dem derzeitigen Forschungsstand wurden von 1938 bis 1945 rund 10.000 Menschen in und aus Kärnten zu Opfern nationalsozialistischer Gewalt.  

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Publikationen

Im den letzten Jahren entstanden zahlreiche Publikationen, die eine intensive Reflexion zu den Wirkungen des NS-Systems im Bundesland Kärnten sichtbar machen.

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GedenkKUNST

In 20 Jahren Gedenkarbeit entstanden in Kärnten-Koroška zahlreiche kunstvolle Ausdrucksformen in
baulichen, literarischen und musikalischen Werken, die bleibende Eindrücke hinterlassen. 



Plattform

Die Plattform memorial.at steht allen offen. Sie ist ein Versuch - ein Beitrag zur Diskussionskultur in Österreich. Sie bietet Information und Diskussion. Das www eröffnet weltweite Einsichten. Das werden auch jene zu schätzen wissen, die vielleicht bereits vor Jahren irgendwo auf unserem Globus ein neues Leben begonnen haben, aber ihre alte Heimat nicht vergessen wollen.




Wahrheit

"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" - formulierte Ingeborg Bachmann im Hinblick auf das gesellschaftliche Geschehen Europas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Freilich müssen sich Erinnerungsarbeit und Gedenkkultur im deutschen Kulturraum erst eine Bahn brechen, um wahrhaftig und historisch genau das Vergangene für immer so festzuhalten, dass eine Wiederholung unmöglich wird. memorial.at will dazu einen nationalen Beitrag leisten.

Antithese

Antithese gegen autoritäre Systeme. Alle Bemühungen entspringen demselben Motiv: Die demokratische Gesellschaft wurde in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg als Antithese gegen Faschismus und Kommunismus aufgebaut. Der Schlüssel zum Verständnis der österreichischen Nachkriegsgeschichte sind insbesondere jene Menschen, die diese Zeit miterlebt und mitgestaltet haben. Viele von ihnen kamen aus dem Krieg oder aus der Gefangenschaft und viele kamen aus Lagern oder waren Umsiedler. Frauen und Kinder, die zu Hause eine doppelte Last zu tragen hatten und oft jahrelang nichts über das Schicksal ihrer Angehörigen wussten, vervollständigen das ursächliche soziale Bild der Kriegs- und Nachkriegsgeneration, die mit dem Erkennen der grauenhaften Dimension nationalsozialistischer Gräueltaten aus der radikal parteihaften Politisierung des Alltags zu flüchten versuchten
und im Vergessen zunächst eine Lebensform entdeckten, der wir uns bis heute in Österreich gegenüber sehen.

Restitution und Urteilsaufhebungen

Die geschichtlichen Ereignisse des 20. Jahrhunderts haben in Österreich deutliche Spuren hinterlassen. Bereits die Erlebnisse des Ersten Weltkrieges trugen zu schweren Traumatisierungen und zu nachhaltigen Veränderungen im heimatbezogenen Umfeld bei. Noch schwerer wiegen die aus Nationalismus und Faschismus hervorgerufenen Auseinandersetzungen der 1920-er, 1930-er und 1940-er Jahre. Der weitgehend missglückte Versuch des politischen Umbaus der alpenländischen Bevölkerung und deren Eingliederung in eine von Rassenwahn, Gewalt, Terror und Menschenverachtung getragene NS-Staatsverfassung hinterließ tiefe Kerben im kollektiven Gedächtnis. Rechtsfolgen dieser Zeit sind bis heute spürbar - denken wir an Restitution und Urteilsaufhebungen.

Auseinandersetzung

Flut längst vergangener Ereignisse. Mehr als 50 Jahre nach den Ereignissen öffneten sich die Archive. Es vergeht seitdem keine Woche, in der nicht über Medien, Publikationen oder wissenschaftliche Arbeiten Details aus der Vergangenheit bekannt werden. Es ist hinreichend Stoff für Auseinandersetzungen zwischen den Generationen. Die Wahrheit bricht sich ihre Bahn. Es scheint, als wäre eine Flut längst vergangener Ereignisse losgebrochen, die man nicht allein mit dem Streben nach Rechtsfrieden wieder bewältigen oder zumindest regulieren kann.

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Prof Vinzenz Jobst
9020 Klagenfurt, AT

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Konzeption

Die inhaltliche Konzeption der Webseite www.memorial.at entspricht den Grundsätzen des Vereins Memorial Kärnten-Koroška. Ein Vereinsziel von Memorial Kärnten-Koroška ist die Wiederaneignung der Erinnerung an Verfolgungen, Widerstandshandlungen und sonstige Aspekte des Alltagslebens vor, während und nach der Zeit des Nationalsozialismus sowie die Pflege und Bewahrung dieser Erinnerung. 

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